Fußball bei FSV Budissa Bautzen

Nichts zu holen in Berlin

Erstellt am Mittwoch, 06. Dezember 2017 09:48

Über den Nachholer in Berlin bei Viktoria ist schnell berichtet. Viktoria Berlin entscheidet das Spiel mit 3:0 für sich, Budissa fährt von diesem Nachholer mit leeren Händen zurück.

Dabei hatten sich unsere Kicker für diese Partie einiges vorgenommen und sind trotz des widrigen Spieltermins mit Optimismus in die Hauptstadt gefahren. Doch es kam ganz anders. Bereits nach 5 Minuten führte der Gastgeber. In einen verunglückten Rückpass sprintete der aufmerksame Berliner und brauchte nur noch Torhüter Maik Ebersbach umkurven und ins Netz einschieben.  Abwehrspieler Pavel Patka hatte ebenso keine Möglichkeit mehr, um den Gegentreffer zu verhindern. Budissa in der Folgezeit bemüht, doch die Passgenauigkeit an diesem Abend war nicht berauschend. Ein Foulspiel im Bautzener Strafraum brachte für die Hausherren in der 25. Minute den fälligen Elfmeter und das fast logische 2:0. Mit diesem Stand ging es in die Pause.
Nach Wiederanpfiff eine andere Partie. Budissa war nun das über weite Strecken Team, Viktoria stellte sich hinten rein und lauerte auf Konter. Die nicht wenigen Chancen der Bautzener konnten jedoch allesamt nicht verwertet werden, dann wäre die Partie vielleicht anders verlaufen und ausgegangen. So kam es wie es kommen musste. Die angesprochene Lauerstellung der Berliner zahlte sich aus, als aus einem Bautzener Angriff ein Konter der Gastgeber wurde. Der Stürmer umkurvte Maik Ebersbach und legte aus 20 Metern den Ball ins leere Tor. Da schrieben wir bereits die 76. Spielminute. Budissa weiter bemüht den Abstand etwas zu verringern, doch alle Möglichkeiten blieben leider ungenutzt.
Eine der Aufgaben muss es auch in Zukunft weiter sein, an der Chancenverwertung zu arbeiten. Die schwer herausgearbeiteten  Möglichkeiten sollten genutzt werden. Die vielen Anstrengungen, die unternommen werden sollten auch in Belohnungen umgemünzt werden. Dazu gibt es am Freitag die Gelegenheit, wenn um 19 Uhr zum Flutlichtspiel auf der Müllerwiese gegen den FCO Neugersdorf angepfiffen wird.
Zum Schluss noch ein Wort an die Adresse des Spielansetzers. Er sollte sich bitte in die Lage von Spielern versetzen, die den Status eines Amateurs haben, wie es der Großteil in der Regionalliga der Fall ist. Dann wäre er vielleicht, aber auch nur vielleicht, auf die Idee gekommen, dass diese kurzfristige Ansetzung des Nachholers mit immensen Anstrengungen für die betreffenden Vereine verbunden war und ist. Der Hinweis von unserer Seite, dass wir nicht sicher sein können, derart kurzfristig einen Bus zu bekommen, wurde lapidar mit der Bemerkung zur Seite geschoben: „Dann fahren die Spieler eben mit dem Auto nach Berlin. In der Kreisoberliga wird das auch so gemacht.“ Klar Kreisoberliga, mit Entfernungen von 30 km.

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