Budissa ist mittendrin, in den englischen Wochen. Doch wir sind nicht allein, auch alle anderen Teams der Regionalliga haben umfangreiche Nachholepakete zu absolvieren.
Heute geht es nach Berlin, wieder einmal. Unser Gegner und Gastgeber ist der Berliner AK 07, gespielt wird im Poststadion im Berliner Stadtteil Moabit. AK steht übrigens für Athletik Klub.
Der BAK 07 steht aktuell auf Platz 6 der Tabelle und kann auf 35 erkämpfte Punkte auf der Habenseite verweisen. Das sind sechs Tabellenplätze und neun Punkte Unterschied zu unseren Budissen. Es steht also außer Frage, wer am heute Abend mit dem Prädikat Favorit auflaufen wird. Der BAK 07 zeigt über die bisherige Saison gesehen eine fast konstante Leistungskurve mit leichtem Trend nach oben. Die Formkurve der Budissen verläuft horizontal und zeigt sich auch hier weitestgehend stabil. Doch Obacht ist angesagt, ohne weiter zu punkten rückt der untere Teil der Tabelle immer näher.
Der BAK 07 hat eine spielstarke und gut ausgebildete Truppe zusammen und hat sich im Winter noch einmal verstärkt. Zu nennen wäre da auf jeden Fall der angriffslustige Stürmer Abu Bkarr Kargbo, der in der Winterpause von Viktoria Berlin zum BAK 07 gewechselt ist. Genannter Stürmer mit der Rückennummer 11 steht in der aktuellen Torschützenliste der Liga auf Platz vier mit 11 Treffern. Mit der deutschen U17-Nationalmannschaft gewann er 2009 die Heim-EM in Deutschland. Damals nannte er solch namhaften Spieler wie Marc-Andre ter Stegen, Shkodran Mustafi oder Mario Götze seine Mannschaftskollegen. Er also hat schon die etwas höhere Fußballluft geschnuppert. Doch er und zwei weitere Stammspieler des BAK 07 sitzen eine Gelbsperre ab und werden nicht zum Einsatz kommen. Auf Seiten der Budissen trifft dieses Los Franz Pfanne, Tony Schmidt und Jonas Krautschick, die von der Bank aus ihre Kollegen anfeuern werden. Angeschlagen ist zudem Pavel Patka und wird wohl nicht zum Kader zählen.
Im Hinspiel trennten sich beide Kontrahenten 1:1, nachdem Max Gehrmann unsere Budissen in der 26. Minute in Front schoss. Aber schon drei Minuten später erzielten die Gäste den Ausgleich. Trauriger Höhepunkt der Partie war der Platzverweis für Franz Pfanne in der 65. Minute. Budissa überstand die Unterzahl und verbuchte einen Zähler. Durchaus ein Achtungszeichen.
Auch heute zählt für die Budissen jeder Punkt. Ziel muss und wird es sein, nicht mit leeren Händen die Heimreise anzutreten. Das rettende Ufer zum Klassenerhalt ist noch lange nicht erreicht, es bedarf noch großer Anstrengungen wichtige Zähler einzusammeln. Heute in Berlin wäre da ein guter Zeitpunkt damit fortzufahren.
Auf gehts!