Ohne despektierlich oder überheblich gegenüber unserem Gegner zu erscheinen, aber alles andere als ein Weiterkommen der Budissen am Sonntag im Viertelfinale des sächsischen Pokals wäre eine Überraschung und zumindest für uns nicht akzeptabel.
Der FV Dresden 06 Laubegast hat im Achtelfinale den FV Eintracht Niesky aus dem Rennen geworfen. Davor mussten der Reichenbacher FC, der SV Wesenitztal und der SV Oberland/Spree dran glauben. Nun stehen also wir den Dresdnern gegenüber und wollen wie sie in das Halbfinale, unter die letzten Vier.
Unser bisheriger Weg ins Viertelfinale führte uns über Plauen und Freital. War die Partie in Plauen nur mit starken Nerven im Elfmeterschiessen zu ertragen, so ging das Spiel in Freital klar mit 7:1 zu unseren Gunsten aus.
Gehen wir das Unternehmen Weiterkommen mit der gleichen Konzentration und Ernsthaftigkeit an wie gegen Freital, sollte uns nichts und niemand überraschen können. Mit Respekt vor dem Gegner, aber auch mit dem Glauben an das eigene Können sollten wir in Dresden den Weg ins Halbfinale bereiten können. Coach Torsten Gütschow kann fast auf die volle Kapelle setzen, Ausfälle gibt es kaum. Sepp Kunze wird noch zuschauen müssen, gesperrte Spieler im Pokal haben wir nicht zu verzeichnen.
Laubegast spielt aktuell in der Landesklasse Ost und belegt dort aktuell Platz vier in der Tabelle. Nur vier Punkte trennen unseren Gegner vom aktuellen Tabellenführer FCO Neugersdorf II. Kontinuierlich konnten sich die Laubegaster in der Saison steigern. Nahm man noch am ersten Spieltag Platz 12 ein, so ist es jetzt der vierte Rang. Mit derzeit 23 Toren kann man auch auf die drittstärkste Angriffsreihe der Liga verweisen. Und mit lediglich 12 Toren nimmt man mit Neugersdorf II den zweiten Platz in der Reihe der Gegentreffer ein. Das verspricht ordentliche Aufgaben sowohl für unsere Abwehrreihen als auch für unsere Offensivkräfte.
Wir dürfen gespannt sein, wie unsere Trainer diese Aufgabe lösen wollen, mit welchem Team Budissa auflaufen wird. Die Mannschaft freut sich auf viele Fans aus der Heimat um möglichst nachher gemeinsam den Einzug ins Pokal-Halbfinale zu feiern.
Auf geht’s!