Zu unseren Heimspielen können unsere Besucher Stadionhefte erwerben. Neben Daten und Infos zum Gegner, gibt es auch viele Infos und Ergebnisse aus dem Nachwuchsbereich. In einem der letzten Stadionefte veröffentlichten wir ein Interwiev mit unserem Ersatztorhüter Marek Große.
Hallo Marek, wo stand deine Fußballwiege?
Ich habe mit fünf Jahren in Bischofswerda mit dem Fußballspielen angefangen, damals habe ich schon meine Eltern dazu gedrängt mich im Verein anzumelden.
Was waren deine Stationen als Fußballer?
Von Bischofswerda bin ich zu Budissa gegangen. Danach war ich lange bei Dynamo, bin ein Jahr nach Hannover 96 von wo ich wieder zurück zu Dynamo bin. Seit Winter bin ich nun wieder in Bautzen.
Mit Jakub Jakubov hat Budissa einen guten Torhüter, nun bist du die Nummer zwei. Wie kommst du damit klar?
Als Torwart ist es ja leider so, dass nur einer spielen kann, oder der Trainer nicht einfach sagen kann: Du spielst heute rechter Verteidiger. Da kann es sein, dass man lange Zeit draußen sitzt. Dieses Gefühl ist sicher nicht immer schön und ich will auch spielen. Ich komme aber mit Jakub gut klar, er ist ein guter Torwart und hat sich seinen Status erarbeitet. Ich gebe aber im Training alles, um zu zeigen, dass sich der Trainer auf mich verlassen kann, wenn etwas passiert.
Wer ist für dich der Favorit in der Regionalliga Nord-Ost ?
Ich sehe keinen klaren Favoriten, denke aber Zwickau wird wieder oben dabei sein, die Mannschaft ist sehr erfahren und hat bereits im letzten Jahr lange um den Aufstieg mitge-spielt. Gespannt bin ich auch auf den BFC und Neustrelitz, die sich gut verstärkt haben. Auch Jena sollte man auf dem Zettel haben.
Gibt es neben dem Fußball noch etwas anderes, was dir Spaß macht?
Grundsätzlich bin ich sehr sportbegeistert. Zum Beispiel fahre ich gern Ski, wenn es die Zeit zulässt. Ansonsten verbringe ich viel Zeit mit Freunden und meiner Familie.
Gab es in deiner Fußballerlaufbahn ein Spiel, das du nicht vergisst?
In einem Pokalfinale in der C-Jugend habe ich im Elfmeterschießen einmal 4 Elfmeter gehalten und wir haben dadurch gewonnen. Auch nie vergessen werde ich das Spiel, in dem wir in die B-Junioren-Bundesliga aufgestiegen sind.
Hast du vor dem Spiel ein Ritual?
Ich ziehe immer zuerst den rechten Schuh und den linken Torwarthandschuh an.
Zudem höre ich gerne Musik, gerade auf langen Auswärts-fahrten. Da habe ich mir irgend-wann eine Playlist erstellt, die immer vorm Spiel läuft.
Auf was kannst du nicht verzichten?
Ich muss gestehen, dass ich einer derjenigen bin, die nicht lange ohne Handy könnten. Aber vor allem liegt das daran, dass ich dann weniger Kontakt zu meiner Familie und Freunden haben würde.
Es gab einige Abgänge und natürlich auch Zugänge wie schätzt du die jetzige Mannschaft gegenüber der letzten Saison ein?
Ich denke, wir haben auch dieses Jahr wieder eine Mannschaft zusammen, die in der Regio-nalliga eine gute Rolle spielen kann. Die Abgänge wurden gut kompensiert und die Zugänge bringen gute Qualität ein. Alle wurden gut aufgenommen und sind auch menschlich top. Zudem merkt man ihnen an, dass sie noch viel erreichen wollen.
Sagst du mir dein Leibgericht?
Ich esse gerne Italienisch. Besonders die Lasagne meiner Mutter kann ich nur jedem empfehlen.
Derartige Interviews, Berichte und Hintergrundinfos sind immer im Stadionheft zu den Heimspielen zu finden.
Das Gespräch führte Hanspeter Benad