In Berlin bei Viktoria gab es zuletzt eine unnötige Niederlage. Dass es bei den Hauptstädtern nicht einfach werden würde, stand vorher fest. Umso akribischer war die Vorbereitung auf dieses Match. Coach Reimund Linkert hatte in der Vorbereitung klar eine Marschrichtung ausgegeben, doch es kam bekanntlich ganz anders.
Nun hilft es nicht, den verlorenen Punkten nachzutrauern. Besser ist es, aus den gemachten Fehlern zu lernen, diese abzustellen. Die Mannschaft muss sich jetzt zusammenraufen und nach vorn schauen. Da steht nämlich der ZFC Meuselwitz in den Startlöchern und wird am Sonntag auf der Müllerwiese unser nächster Gegner sein. Am 04. Oktober letztes Jahr im Hinspiel in Meuselwitz rieben sich viele die Augen, was Budissa gegen den ZFC veranstaltete. Unsere Budissen gewannen am 10. Spieltag auf der Glaserkuppe mit 4:0 (2:0). In die Torschützenliste trugen sich damals zwei Spieler ein. Paul-Max Walther traf ganze drei Mal, den vierten Treffer steuerte Martin Hoßmang bei. Das Spiel der Bautzner wirkte dabei wie aus einem Guss, vieles lief wie geplant und fast schon zu leicht. Begünstigt wurde unser Spiel allerdings auch durch zwei rote Karten, die der Gastgeber sich einhandelte. Das sollte nicht vergessen werden. Damals war Budissa mitten im goldenen Herbst, mit einer Reihe von Spielen, in denen wertvolle Punkte am laufenden Band gesammelt wurden.
Meuselwitz wird mit der Erinnerung an das Hinspiel nach Bautzen kommen und auf Wiedergutmachung brennen. Unser Gegner steht momentan in der Tabelle vor uns und mit dem entsprechenden Ergebnis, kann diese Tabellenkonstellation zu unseren Gunsten verändert werden. Dazu bedarf es einer geschlossenen und vor allem konzentrierten Mannschaftsleistung. In den letzten Spielen kam schon manchmal der Eindruck auf, es mangelt an der nötigen Konzentration, wenn man sich die Chancenverwertung vor dem gegnerischen Tor anschaute. Die wenigen Möglichkeiten, die wir uns erarbeiten, müssen auch konsequent und eiskalt genutzt werden.
Nun denn, wir sind guter Dinge und vertrauen auf unser Team. Nach den Gelbsperren werden Chris Reher und Martin Kolan wieder zur Mannschaft stoßen können. Allerdings hat Chris Reher momentan einige Probleme im rechten Fuß zu kämpfen. Dafür ist Christoph Klippel als schon unverzichtbarer Innenverteidiger seit dem letzten Spiel wieder dabei.