Am zweiten Adventswochenende fahren unsere Reginoalligaherren zum letzten Auswärtsspiel im Jahr 2016 nach Berlin. Unser Gegner dort ist kein Geringerer als der BFC Dynamo. Alte Fußballhasen werden sich an viele Spiele dieses Vereins aus DDR-Zeiten erinnern, sowohl an schöne als auch an weniger schöne Geschichten. Doch die Geschichte kann uns zunächst völlig schnurz sein, wir müssen gegen diesen Gegner bestehen. Und das wird nicht einfach. Schon allein wegen der Stärke der Berliner. Die stehen nämlich immer hin auf Platz 4 der Tabelle mit immerhin 26 Zählern auf der Habenseite. Da nimmt sich unser Punktekonto schon etwas bescheidener aus. Martin Kolan brachte es nach dem letzten Spiel auf den Punkt: „Die Spiele gegen Meuselwitz und Auerbach sind für uns wichtig. Alles was gegen den BFC kommt sehe ich als Bonus." Trainer Reimund Linkert pflichtet ihm da bei: „Das ist richtig. Niemand erwartet einen Sieg von Budissa gegen den BFC. Trotzdem wollen wir in Berlin ordentlich bestehen. Wichtig wird sein, den Gegner nicht in sein Spiel kommen zu lassen und sein Kombinationsspiel nicht zuzulassen. Wir müssen gut gegen den Ball arbeiten, den Gegner zu Fehlern provozieren und ihn nicht in Ruhe lassen.“ Nach dem Spiel gegen Viktoria zog sich die Mannschaft in eine Jetzt-erst-recht-Stimmung zurück. Genau dieses Gefühl, diesen Trotz müssen sie am Samstag in Berlin im Sportforum rauslassen und auf den Rasen bringen. Die Mannschaft findet sich mit der derzeitigen überaus unangenehmen und nicht zufrieden stellenden Situation absolut nicht ab. Und auch wenn die Mannschaft gegen einen Mann mehr auf dem Platz ankämpfen muss bzw. sollte, mit diesem Problem sind wir nicht allein, auch andere Teams müssen damit umgehen können und dies wegstecken.
Daniel Hänsch wird wieder mit von der Partie sein, er hat seine Verletzung auskuriert. Fehlen werden Jiri Sisler, Franz Hausdorf, Paul Milde und seit dem letzten Spiel auch Maik Salewski.
Die Mannschaft setzt wieder viel auf Unterstützung von den Fans und freut sich, wenn Budissafahnen, Banner und entsprechende Rufe und Chöre im Stadionrund zu hören sein werden. Mit den Fans im Rücken kämpft es sich einfach leichter. Und gemeinsam feiern ist sowieso schöner.