Nach Berlin geht die vorletzte Auswärtsfahrt in dieser Saison, Ziel ist das Stadion Lichterfelde beim FC Viktoria 1889 Berlin. Im Hinspiel in Bautzen stand nach Abpfiff ein 1:3 auf der Anzeigetafel, Viktoria nahm alle drei Punkte aus Bautzen mit nach Berlin.
Nun geht es am Sonntag in Berlin wieder bei einem Stand von 0:0 los und wir haben erneut die Möglichkeit, etwas Zählbares einzupacken. Dass das kein leichtes Unterfangen ist, brauchen wir nicht zu erklären. Ein Blick auf die Tabelle zeigt deutlich, wie die Rollen verteilt sind. Für Viktoria geht es um nichts mehr, weder nach oben noch nach unten. Dennoch werden sie die Punkte nicht freiwillig hergeben, davon ist auszugehen. Zudem wissen wir sehr gut, welche Qualitäten in den Reihen der Berliner steckt. Mit Chris Reher läuft ein Stürmer auf, der bereits für so manchen wichtigen Treffer verantwortlich zeichnete, der dann Budissa gutgeschrieben wurde.
Im Hinspiel ging Viktoria als Sieger mit einer 1:0 Führung in die Halbzeitpause. Nur kurz nach Wiederanpfiff sorgte Maik Salewski für den umjubelten Ausgleich. Viktoria war aber an diesem Tag zu stark für Budissa und holte mit einem 3:1 Sieg alle Zähler, Budissa blieb weiter im Tabellenkeller.
Trotzdem, die Kicker von Torsten Gütschow haben gut trainiert und fahren mit dem Willen nach Berlin, nicht mit leeren Händen heim zu kommen. Noch besteht die rechnerische Möglichkeit, einen Platz nach oben zu rutschen. Dazu gehören jedoch neben der Mithilfe von Mitkonkurrenten auch eigene Punktgewinne. Ein Maik Salewski kann da wieder mithelfen, er ist wieder genesen und wird aller Wahrscheinlichkeit in Berlin mit auflaufen. Bei Franz Pfanne, Pavel Patka und auch Norman Wohlfeld ist ein Einsatz jedoch mehr als unwahrscheinlich. Die Verletztenmisere ist noch nicht überstanden.
Umso mehr wird es wieder auf die Fans ankommen, sie stärken als zwölfter Mann der Mannschaft den Rücken. Auf sie war während der ganzen Saison bei (fast) allen Auswärtsspielen absolut Verlass. In Berlin wird das sicher nicht anders sein.