Am Sonntag gibt sich die Loksche aus Leipzig zum Punktspiel auf der Müllerwiese die Ehre. Doch seit gestern Abend wissen wir, dass in gut zwei Wochen das gleiche Duell schon wieder stattfinden wird, dann allerdings in Leipzig. Und dann nicht im Rückspiel der Meisterschaft, sondern im Pokalgeschehen werden am 31. Oktober die Klingen gekreuzt.
Doch bevor wir nach Leipzig fahren, müssen wir am Sonntag auf der Müllerwiese gegen Lok bestehen. Dass das keine leichte Aufgabe werden wird, darüber gibt es sicher keine zwei Meinungen. Lok hat durchaus das Potenzial, in den oberen Regionen der Tabelle mitzuspielen, was nicht unser Zielgebiet ist. Budissa ist nach wie vor darauf bedacht, die Klasse zu halten und dabei trotzdem nicht so eine verkorkste wie die letzte zu spielen.
Am Sonntag werden wir einen alten Bekannten auf der Müllerwiese begrüßen dürfen. Maik Salewski kommt mit Lok nach Bautzen. Der kleine und wieselflinke Flügelflitzer spielte immerhin ganze sechs Jahre in Bautzen und dürfte somit allen Bautzner Fußballfans bestens bekannt sein. Maik spielte beim SC Borea in Dresden, bevor er zur Saison 2011/2012 nach Bautzen wechselte. Im letzten Sommer folgte er dem Ruf aus Leipzig zur Lok und ist dort einer der Stützpfeiler im Spielsystem.
Budissa braucht sich aber keineswegs verstecken vor der Lok aus Leipzig, die mit ordentlich unter Dampf stehend anreisen wird. In der bereits angesprochenen grottenschlechten vergangenen Saison holte Budissa ausgerechnet gegen Lok vier Punkte. In Leipzig gab es ein 1:1, auf der heimischen Müllerwiese siegten die Budissen mit 2:1. Unsere Torschützen damals waren Max Hermann und Daniel Barth. Und wer bereitete beide Treffer vor? Richtig, Maik Salewski. Damit wäre dann auch geklärt, auf wen unsere Kicker ein ganz besonderes Augenmerk haben sollten. Dabei dürfen alle anderen Lok-Spieler nicht vernachlässigt werden. Denn wir bereits abgesprochen, Potenzial ist auf allen Positionen unseres Gegners stark vorhanden.
Doch mit Mut und Engagement, mit Feuer und Leidenschaft können wir auch diese Hürde nehmen. Und wenn dann noch die Unterstützung von den Budissafans kommt, haben es unsere Spieler auf dem Rasen vielleicht etwas leichter. Auf geht’s!
Tipp von der Geschäftsführung der EWB
Frau Ohm und Herr Bartko
1 : 1