Bevor es am kommenden Samstag in Luckenwalde wieder um wichtige Zähler im Punktspielbetrieb geht, müssen unsere Budissen am morgigen Mittwoch zunächst nach Leipzig zum Pokalfight. Gegner ist kein geringerer als der 1. FC Lok Leipzig, gegen den es vor kurzem noch in der Meisterschaft in Bautzen ein torloses 0:0 gab.
Die unnötige Niederlage gegen Fürstenwalde vom Wochenende sollte abgehakt und der Blick deutlich, konzentriert und klar nach vorn auf die nächsten Aufgaben gerichtet sein. Dazu zählt nun das Pokalspiel bei Lok, in dem Budissa wieder nicht zum erweiterten Favoritenkreis zählt. Die Männer von Coach Torsten Gütschow sind jedoch gewillt und heiß auf das Spiel und wollen der unter Dampf stehenden Lok Paroli bieten und wenn möglich für eine Überraschung sorgen.
Es ist eine Binsenweisheit und ein abgedroschenes Sprichwort, dass der Pokal andere Gesetze pflegt. Sollte dies tatsächlich so sein, dann ist morgen in Leipzig wirklich was drin. Wer erinnert sich nicht gern an Oberligazeiten, als wir die Lok am 08. November 2008 im altehrwürdigen Leipziger Bruno-Plache-Stadion in der zweiten Runde des Sachsen-Pokals aus dem Wettbewerb kickten? Thomas Pannach und Lukas Helcelet sorgten für die beiden Treffer, die auch den Endstand von 0:2 bedeuteten. Mit einem äußerst aggressiven Pressing sorgten die Bautzener damals für großes Rätselraten und Sorgenfalten bei den Leipzigern. Der Gastgeber kam gegen die Abwehr der Budissen nie an und bekam unsere Sturmreihe nie richtig in den Griff. Trainer war damals Steffen Hammermüller. Budissa wurde seinerzeit von Leipziger Verantwortlichen als äußerst unbequeme Mannschaft klassifiziert. Was für Zeiten und was für ein Spiel. Dieses Beispiel zeigt doch eindrücklich, dass der Pokal in der Tat anderen Gesetzen folgt. Mut, Engagement, eine geschlossene Mannschaftsleistung und kluges und dabei aber auch aggressives Zweikampfverhalten sollten unter Anderem gute Voraussetzungen dafür sein. Seien wir erneut eine unbequeme Mannschaft im Bruno und sorgen wir erneut für Sorgenfalten bei den Leipzigern.
Auf geht’s Männer!
Foto: Szene aus der Partie im Jahre 2008. Unser heutiger Co-Trainer Stefan Fröhlich stand damals auf dem Rasen.
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