Fußball bei FSV Budissa Bautzen
Nachwuchsspieler im Portrait #2
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- Erstellt am Mittwoch, 23. Dezember 2020 15:21

Wir nutzen die derzeitige Zwangspause und stellen einige unserer Youngster vor. Heute: Maximilian Noack von den C1-Junioren.
Fehlt dir der Fußball momentan?
Ja. Fußball ist ein Hobby, das mir sehr viel Spaß macht. Ich liebe es, mit meinen Mannschaftskameraden auf dem Platz zu stehen und alles zu geben.
Spielst du in deiner freien Zeit oft Fussball?
Normalerweise spiele ich in den Ferien mit meinen Freunden Fußball, wenn wir mal kein Training haben.
Triffst du dich mit anderen Freunden aus dem Verein?
Ich treffe mich zum Fußballspielen mit vielen aus meiner Mannschaft. Ich fahre auch noch sehr gern mit meinen Freunden Fahrrad. Momentan ist alles etwas schwerer.
Was ist bei dir noch alles in der Weihnachtszeit geplant?
Ich möchte mit meiner Familie ein schönes und frohes Weihnachtsfest feiern.
Findest du, es ist ein wenig langweilig ohne Fussball?
Ja. Man kann nicht mehr trainieren oder sich anderweitig beschäftigen. Durch Corona wird man sehr stark eingeschränkt.
Was sind deine fussballerischen Ziele in der Zukunft?
Ich möchte mich weiterentwickeln und viel von den Trainern mitnehmen.
Was sind deine Wünsche für 2021?
Fürs Jahr 2021 wünsche ich mir, dass bald wieder Fußball gespielt werden kann und man nicht mehr so eingeschränkt ist. Ich möchte, dass einfach wieder der normale Alltag zurückkehrt.
Weihnachtsruhe der Geschäftsstelle
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- Erstellt am Dienstag, 15. Dezember 2020 13:32
Hinweis in eigener Sache: Die Geschäftsstelle ist vom 18. Dezember 2020 bis 4. Januar 2021 geschlossen. Wir bitten um Beachtung.
Chefcoach und Co-Trainer der Ersten Männermannschaft im Interview
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- Erstellt am Montag, 14. Dezember 2020 16:42

Die Saison ist unterbrochen, der Spiel- und Trainingsbetrieb ruht bis auf Weiteres - Chef-Coach Thomas Hentschel und Co-Trainer Maik Jährig haben sich im Doppelinterview unseren Fragen gestellt. Das Trainer-Duo bezieht dabei Stellung zur aktuellen Situation, den bisherigen Leistungen der Mannschaft und ihren Umgang mit der Pandemie.
Die Mannschaft belegt derzeit Platz 2 in der aktuellen Tabelle. Wie zufrieden seid ihr mit der aktuellen Leistung und dem Standing?
Thomas Hentschel: 10 Punkt- und Pokalspiele, 9 Siege. Fast perfekt. Wir spielen offensiven, laufaufwändigen und oft zielorientierten Fußball. Ich persönlich bin mit dem bisherigen Verlauf zufrieden. Dennoch sehe ich an einigen Punkten noch Steigerungspotential in der jungen und hungrigen Mannschaft.
Was waren die bisherigen Highlights in der Saison, die derzeit pausieren muss?
Maik Jährig: In der Vorbereitung, den Punkt- und Pokalspielen haben wir viele gute Ergebnisse erzielt. Spielerisch konnten wir zudem häufig überzeugen. Mein persönliches Highlight ist bisher das Comeback von Pavel Patka. Wie schwer sich Pavel im Herbst letzten Jahres verletzt hat, ist hinlänglich bekannt. Sein Wille, seine Disziplin und sein Einsatz in den Monaten der Rehabilitation waren und sind einfach vorbildhaft für alle Spieler des Teams. Mit seiner professionellen Einstellung zum Fußball ist er ein ganz wichtiger, tragender Baustein im Mannschaftsgefüge. Für den Verein ist er eine echte Identifikationsfigur.
In der Mannschaft spielen einige Spieler, die vorzeitig den Sprung vom Nachwuchs- in den Männerbereich geschafft haben. Wie beurteilt ihr die bisherigen Leistungen der Jungs?
Thomas Hentschel: Vier A-Jugendspieler hatten die Chance - zwei haben sie genutzt. Steve Schröder und Florian Baudisch sind voll integrierte Spieler mit gutem Charakter. Ich freue mich darauf, sie weiter trainieren und die Entwicklung beobachten zu können.
Lassen sich Zusammenhalt und Teamgeist auch in Punkte umwandeln?
Maik Jährig: Natürlich! Aber eine Fußballmannschaft ist kein Streichelzoo. Zusammenhalt und Teamgeist bedeuten auch in Situationen klare Worte zu finden, in denen etwas nicht passt. Zu viel Harmonie kann auch lähmend sein. Deshalb erzielt man Punkte neben Teamgeist und Zusammenhalt vor allem mit Charakter.
Wir stecken derzeit mitten im Lockdown „light“. Wie wird bei euch Weihnachten gefeiert?
Thomas Hentschel: Leider ohne aktiven Fußball in der Adventszeit. Entspannt, besinnlich und hoffentlich gesund mit der Familie und Freunden.
Maik Jährig: Sicher nicht völlig anders als in den letzten Jahren. Es wird nicht „ein großes Familientreffen“ geben, sondern eher mehr Besuche im kleineren Rahmen. Und der Abend des 1. Weihnachtsfeiertages wird nach vielen Jahren mal nicht im Volkshaus zu Zittau stattfinden.
Welche Spieler haben in diesem Jahr bisher besonders überrascht?
Thomas Hentschel: Wir haben einen ausgeglichenen Kader, an einigen Punkten Entwicklungspotential und charakterlich „coole Typen“. Positiv entwickelt haben sich einige. Aber momentan ist es noch zu früh, um öffentlich gelobt zu werden.
Welche Erwartungen und Ziele gibt es für das kommende Jahr?
Maik Jährig: Erwartungen formulieren andere Personen. Wir sind sehr gut in die Saison gestartet und werden alles tun, um diesen Schwung nach dem „Wiederanpfiff“ sofort wieder aufzunehmen. Unser Ziel ist es, uns weiterhin in der oberen Tabelle festzusetzen, um für ein Endergebnis zu sorgen, das der Mannschaft vor der Saison vielleicht nicht zugetraut wurde. Wir wollen, dass unsere Spieler diese Chance erkennen und mit uns einen absoluten Willen und Hunger entwickeln, der für große Überraschungen nötig ist.
Welche Mannschaften sind für Sie die größten Konkurrenten in der Landesliga?
Thomas Hentschel: Freital, Kamenz und Lößnitz.
Allen Mitarbeitern, Übungsleitern, Helfern, Fans, Spielern, Eltern und Personen, die mit unserem Verein verbunden sind, wünschen wir an dieser Stelle eine gesunde und besinnliche Adventszeit.
Nachwuchsspieler im Portrait #1
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- Erstellt am Sonntag, 06. Dezember 2020 10:35
Wir nutzen die Zwangspause und rücken einige unserer Nachwuchsspieler in den Fokus. Heute: Florian Petter der D2-Junioren.
Fehlt dir der Fußball momentan?
Ja, weil ich meine Fußballfreunde und die Punktspiele vermisse. Ich fühle mich sehr gut, wenn ich zum Training gehen kann.
Fühlst du dich wohl in deiner Mannschaft?
Ja, alle sind fair zueinander und wir verstehen uns gut.
Wie bist du zu Budissa Bautzen gekommen?
Ich hatte einen guten Freund, der mich mit zu Budissa genommen hat, seitdem spiele ich hier.
Triffst du dich mit anderen Freunden aus dem Verein?
Ja, mit meinem besten Kumpel Lennox und Mohammed treffen wir uns oft bei mir oder bei ihnen zu Hause. Momentan ist es ja leider nicht möglich.
Wie läuft es in der Schule?
Eigentlich ganz gut, aber man muss seine Hausaufgaben vor dem Fussballspielen machen, sonst ist man danach zu kaputt.
Was sind deine Wünsche für 2021?
Dass ich wieder trainieren kann sowie Corona verschwindet und wir alle gesund bleiben.
Was sind deine fussballerischen Ziele in der Zukunft?
Ich will weiter Fußball spielen und meine Leistung verbessern.
Interview mit Olaf Kittan
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- Erstellt am Montag, 30. November 2020 15:08
„Verboten sind die Öffnung und das Betreiben von Diskotheken und Tanzlustbarkeiten“ – so der Auszug aus der aktuellen Corona-Schutz-Verordnung: Die Inhalte wurden oft angepasst, vieles wurde umgeschrieben. Dieser Satz war permanent enthalten.
Hart getroffen hat dies auch unseren Nachwuchstrainer und den Inhaber des Shakespeares in der Bautzener Innenstadt Olaf Kittan und seine Frau Cora.
120-150 Gäste haben an jedem Abend ausgelassen gefeiert, die Zeit mit Freunden genossen und den Alltag auf der Tanzfläche für einige Stunden hinter sich gelassen. Seit dem 14. März geht nichts mehr – kein Gast, keine Musik, kein verkauftes Getränk, keine einzige Einnahme. Die Covid-19-Pandemie und den daraus resultierenden Einschränkungen haben allen Plänen und Vorhaben einen Strich durch die Rechnung gemacht. Besserung ist bis zum heutigen Tag nicht in Sicht. Bis auf die Soforthilfe gab es keine Unterstützung durch Bund oder Freistaat.
„Ohne gute Vermieter geht es nicht.“
Es gibt aber auch Lichtblicke – der Zusammenhalt in der Krise ist größer geworden. „Die Mädels und Jungs vom Shakespeare-Team sind sobald es normal los geht, auf alle Fälle wieder mit von der Partie und freuen sich darauf, zu unterstützen wo es geht“, so die Inhaber. Besonders stolz sind sie auch auf ihren Vermieter – alle Mietzahlungen wurden bis Ende des Jahres erlassen. Dieses Glück haben nicht alle Gastronomen. „Definitiv werden es viele nicht überleben. Nicht alle haben das Glück, monatliche Mietzahlungen erlassen zu bekommen. Die ständig wechselnden Rahmenbedingungen haben es nicht immer besser gemacht. Die Gastro-Branche wird nach der Pandemie nicht mehr die gleiche sein. Viele haben in Lüftungen, Plexiglasscheiben und Bestuhlungen investiert, um allen Regeln gerecht zu werden. Kurz darauf musste dennoch erneut geschlossen werden“, so Olaf Kittan.
Er hat glücklicherweise noch ein zweites Standbein – einen Kurierdienst, der noch normal läuft. Aber auch hier machen sich Zeichen der Krise bemerkbar – kürzere Vertragslaufzeiten und geringere Auftragsvolumen sind erste Symptome.
Die Zukunft im Shakespeare? Völlig offen. Keiner kann abschätzen, wie lang es noch dauert. Die hohen Infektionszahlen und der erneute Lockdown lassen nicht viel Raum für Optimismus.
„Die Jungs haben Bock drauf.“
Olaf Kittan ist auch langjähriger B-Jugendtrainer. Für die Jungs gibt es Trainingspläne, das Training müssen sie in kurzen Filmen festhalten und ihm schicken. „Die Jungs müssen fit bleiben. Wenn es wieder los geht, haben wir keine Zeit, um an der Fitness zu arbeiten. Es muss sofort mit dem Ball trainiert werden. Aber man merkt absolut das sie wollen und den Fußball und auch das Team vermissen.“, so der B-Jugend-Chef-Coach.
Liebe Cora, lieber Olaf, haltet durch. Wir wünschen euch nur das Beste – von ganzem Herzen. Wir stehen an eurer Seite.
William Shakespeare sagte eins: „Ein tiefer Fall führt oft zu hohem Glück.“ Wir hoffen, dass er recht hat.




